Natürlich gehen Wünsche nicht immer so in Erfüllung, wie sich das die Voraustheoretiker denken, und auch nicht so, wie das ungelenke Avantgardisten mit übereinander geschlagenen Beinen und wertvollen Füllern am Kaffeetischchen skizzieren. Ein vollumfänglicher Schreck also für die Welt des Feuilletons, eines Morgens zu erwachen und feststellen zu müssen, dass es ausgerechnet Schlagertussi Dieter Bohlen sein darf, der vorwärts macht mit Pop in die Literatur reinpoppen. Pop, wohlgemerkt, bedeutet neben populär auch überraschend, neu, ungeniert. Und tatsächlich ist es nicht bloss die unbescheidene Auflage (im Moment zirka 400000), die an Bohlens Werk erstaunt. Das Buch ist Satz für ...