Derzeit kann man in der Van-Gogh-Ausstellung des Basler Kunstmuseums wieder einmal alten Bekannten begegnen: langlebigen, offenbar unsterblichen Fälschungen. Der Niederländer, einst verkannt und heute der populärste sowie teuerste Maler überhaupt, sorgt postum für Aufregung – bei den Personen und Institutionen, die sich für sein Schaffen, verdientermassen oder angemasst, zuständig fühlen. Nach jahrzehntelanger Forschung über van Gogh ist der Fall für mich klar.
Vincent van Gogh (18531890) ist seit fast 120 Jahren tot, und fast genauso lang existieren Fälschungen seiner Arbeiten. Die Besitzer solch zweifelhafter Werke und naturgemäss auch die um Ruf und Verdienst bangenden Hä ...