Giovanni, fünfzig Jahre alt, erfolgreicher Historiker und von seiner Frau getrennt, ist auf der Flucht vor sich selbst. Die Beziehung zu seiner sechzehnjährigen Tochter war bislang eine Mischung aus Abwesenheit, Stummsein und Schuldgefühlen. Andrea De Carlos neuer Roman «Pura Vita – Das wahre Leben» erzählt die Reise von Vater und Tochter in einem japanischen Geländewagen durch die Camargue.
In einem Klima aus Fremdsein und Misstrauen kommt der Dialog zwischen den beiden nur mühsam zustande: Der Vater bleibt zurückhaltend, er ist nicht in der Lage, Hemmungen und innere Unruhe zu überwinden. Und das Mädchen interessiert sich nur für eines, nämlich nach Hause zurückzukehren un ...