Für Aung San Suu Kyi muss es ein besonderer Moment gewesen sein, als sie vor einigen Wochen, wie gewohnt mit einer Blume im Haar, im Garten ihres Hauses David Cameron die Hände schüttelte, dem ersten amtierenden britischen Premierminister, der Burma seit der Unabhängigkeit 1948 einen Besuch abstattete. Diese Begegnung war politisch sehr bedeutsam – da sie mit der Hoffnung einherging, dass sich das Land endlich aus dem festen Griff der Militärjunta werde befreien können. Aber noch wichtiger für Suu Kyi war Camerons Einladung, nach London zu kommen.
Nun ist es so weit. Nach 24 Jahren kehrt Suu Kyi erstmals wieder nach Europa zurück. Ihre Reise führt sie zuerst in die Schweiz. In Nor ...