Japan sei nicht Argentinien oder Russland; es sei viel schlimmer, in Tokio braue sich eine Jahrhundertkrise zusammen. Sie reisse die Weltwirtschaft in eine Depression, wie seit den dreissiger Jahren nicht, unkte Forbes im Februar. Das Blatt sagte auch den Zeitpunkt voraus: Ende März – also jetzt. An Szenarien, wonach Japan in eine Deflations-Spirale gerate, hat es in den letzten Jahren nicht gemangelt. Dabei ist von der Krise in Tokio wenig zu sehen: Obdachlose gibt es in andern Metropolen weit mehr, auch die 5,6 Prozent Rekordarbeitslosigkeit vermögen im weltweiten Vergleich nicht zu erschrecken. In Deutschland liegt sie bei fast zehn Prozent. Der verstorbene Premier Keizo Obuchi sprac ...