Zum ersten Mal begegnete ich Ueli Schlüer an einem Podium. Ich war damals noch Aargauer Grossrat und er bereits ein national bekannter Politiker. Was mir blieb: Er hat mich kleinen, einfachen Kantonspolitiker nicht herablassend behandelt. Das habe ich oft anders erlebt.
Als es um die Auswahl für meinen Lieblingsgegner im Bundeshaus ging, landete ich relativ schnell bei ihm, obwohl ich Bedenken hatte: grün und SVP, zu klassisch, zu absehbar. Was mir an meinem Kollegen gefällt: Er ist lesbar. Ueli sagt nicht einmal das und dann wieder etwas anderes. So ist es auch einfacher, zu diskutieren vor einem Publikum. Er passt sich nie an. Ein guter Gegner bleibt im Thema und wird nicht persönli ...