«Es gibt ein Gerücht, wonach Hans-Ulrich Obrist sein Heimatland verlassen musste, weil er für die Schweizer zu schnell redet.» Mit diesem Satz fängt das Vorwort an, das Rem Koolhaas für die Sammlung von Obrist-Texten geschrieben hat, die jetzt erscheint. In der Tat: Obrist ist ein Turbo-Kommunikator. Ein Turbo-Organisator. Und zweifellos einer der interessantesten Katalysatoren und Möglichmacher im Kunstbetrieb.
Die jetzt erscheinende Textsammlung ist willkommener Anlass, Obrists überbordendes Portfolio an Ausstellungen, das sich über die letzten 15 Jahre erstreckt, noch einmal Revue passieren zu lassen – insbesondere die ersten Schweizer Projekte, mit denen der damalige Fast-noch ...