2006 war das Jahr, in dem das ökologische Denken erwachsen wurde. Der Stern-Report, in der Titelgeschichte der Weltwoche von vor zwei Wochen als «angstmacherisch» denunziert, versucht, das ökonomische mit dem ökologischen Denken zu verbinden. Die Vanity Fair «Green Issue» vom letzten Mai wollte das ästhetische und das ökologische Mitempfinden verbinden.
Ökologie ist nicht länger der Gedanken linksdissidenter Intellektueller und Schrebergarten-Revolutionäre, die im Kampf gegen den Kapitalismus neue Munition gefunden haben, sondern es ist eine Massenbewegung des hedonistischen, gebildeten Bürgertums geworden, das in der Bewusstheit im Umgang mit der Umwelt neue Lebensqualität en ...