Die Journalistenschar schlendert gerade durch ein Roma-Dorf, wo Hühner auf der Strasse picken, Hunde durch den Abfall streunen und eine Familie zeigt, wie sie in einem Loch auf zwei Matratzen neben dem Herd schläft. Da bricht unter den Begleitern aus dem Aussendepartement Aufregung aus. Denn die Zentrale in Bern meldet: Der Blick hat einen Bericht über diese Medienreise zum Schweizer Beitrag an die neuen Länder in der EU online gestellt; der Schweizer Botschafter in Bukarest hat sich darüber beklagt, die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) geschimpft: Man wünsche sich zwar «mehr Visibilität» für die Arbeit im Osten Europas – aber nicht so.
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