Der Bundesrat lobt das 750-Milliarden-Euro-Rettungspaket zur Stützung der europäischen Einheitswährung. Zu Recht?
Nein, der Bundesrat lobt eine Lösung, die keine ist. Er hätte besser nichts gesagt. Zumindest sollte er kritisch bleiben, weil auch die Schweiz über den Internationalen Währungsfonds an den Beiträgen beteiligt ist . . .
. . . was Sie sicher schlecht finden?
Ja. Leider ist die Schweiz seit 1991 Mitglied des Internationalen Währungsfonds. Sie hatte nicht die Kraft, weiter dagegenzuhalten. Wir verloren damals leider die Volksabstimmung, weil auch die Banken – aus Anstand gegenüber dem Bundesrat – dafür waren. Die Annahme der Vorlage euphorisierte den Bundesrat derart ...