Es schnauben die Pferde. Es klirren die Schwerter. Ein Hauen und Stechen zum Gotterbarmen ist es, was derzeit in 560 Kinos in ganz Russland gezeigt wird. «1612» heisst das Heldenepos; es ist eine Reminiszenz an ein Ereignis, das in Russland die Emotionen schürt wie kaum ein anderes in seiner bewegten Geschichte.
Es geht um jene Umwälzungen im17. Jahrhundert, die als «Zeit der Wirren» (Smuta) in die Annalen eingingen. Moskau ist besetzt. Polnisch-litauische Invasoren okkupieren die Stadt. Langsam rotten sich wehrhafte Bürger zusammen, ein Volksaufstand formiert sich und schlägt die Besatzer in die Flucht. So endet 1612 nicht nur eine der dunkelsten Zeiten der Nation, sondern mit der ...