2007 erklärte KPMG-Geschäftsleitungsmitglied Daniel Senn der Handelszeitung: «Geld ist Mittel zum Zweck und sollte nicht überbewertet werden.» Traurig stimmten ihn «Unehrlichkeit und Unaufrichtigkeit». Nun stehen Senns Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit ausgerechnet wegen des Geldes vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona auf dem Prüfstand. Wie die Schweiz am Sonntag berichtete, wirft die Bundesanwaltschaft dem Buchprüfer vor, er habe Insiderinformationen für Börsengeschäfte ausgenutzt. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Vermeintliche Geldwäscherei
Dabei stand Daniel Senn bis 2013 immer am richtigen Ort. Als Revisor des ...