Letzte Woche präsentierte die Schweizerische Nationalbank (SNB) ein verheerendes Jahresergebnis. SNB-Präsident Philipp Hildebrand überliess die Vorstellung seinem Stellvertreter Thomas Jordan. Vergleichbare Resultate würden in der Privatwirtschaft mit der sofortigen Entlassung des Managements geahndet. Die Fakten: Die SNB erzielte 2010 einen Verlust von 19,2 Milliarden Franken. Die Verluste auf den Währungspositionen, vor allem Euro, betrugen 32,7 Milliarden Franken. Es war ein vorläufiger Höhepunkt der Misswirtschaft in der Geschichte der Schweizer Finanzpolitik. Ironischerweise erzielte die SNB ausgerechnet auf den damals von der UBS mit grossem Tamtam übernommenen «Schrottpapiere ...