Zofingen
Montagmorgen, zehn Uhr, Nebel in Zofingen. Eine leere Strasse beim Bahnhof. Grenzland. Rechts liegt die Altstadt, die bessere Gegend. Links, hinter den Bahngleisen, geht es an den alten Ringier-Verlagsgebäuden vorbei – hinein ins «Negerdörfli», wie sie das «Westquartier» damals nannten, als in der Gegend noch italienische Gastarbeiter dominierten und die Devise galt: Wo es Gewinner gibt, muss es auch Verlierer geben – das ist die Logik des Kapitalismus.
«Eine gewisse Heiligkeit»: Politiker Wermuth.
...