Er sass schon, grosses Präsidententreffen, mit Sepp Blatter im Oval Office bei Barack Obama, und die beiden Fussballfunktionäre händigten dem mächtigsten Mann der Welt lächelnd ihr Geschenk aus, ein Bündel Spielertrikots. Das heitere Treffen liegt schon etwas zurück – Juli 2009. Inzwischen fürchtet Austin «Jack» Warner, 73, die USA wie die Hölle und erwartet, auf freiem Fuss nur gegen eine Kaution von 2,5 Millionen T&T-Dollar, dementsprechend 393 000 US-Dollar, die Auslieferung an die amerikanische Justiz. Der Weltreisende Blatter hat die USA seit vier Jahren nie mehr besucht.
Die Anklagepunkte gegen Warner, den langlebigen Fifa-Würdenträger, der dreissig Jahre im E ...