Andrei Luschniki, Präsident des Ukrainischen Vereins in der Schweiz, ortete gegenüber der NZZ am Sonntag ganz Unerhörtes. Da hatten sich die Nationalräte Christian Wasserfallen (FDP) und Pascal Schmid (SVP) erfrecht, laut über eine Rückkehr jener 11 000 ukrainischen Männer in der Schweiz nachzudenken, die im wehrfähigen Alter sind. Diese faktischen Deserteure – darunter Luschniki selber – dürften angesichts der kritischen Lage an der Donbass-Front gar nicht hier weilen. Sie müssten die Freiheit in ihrem eigenen Land verteidigen. Wohl, um jetzt ihrer Rückkehr etwas nachzuhelfen, verweigert die ukrainische Botschaft in Bern mittlerweile die Erneuerung der Pässe aller män ...