Vrin, Val Lumnezia: 1500 Meter über dem Meer, 300 Einwohner, Wakkerpreis 1998, 2004 den von der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer ausgeschriebenen Arge-Alp-Preis. Eine Gemeinde als hochgehandeltes Beispiel, dass auch im 21. Jahrhundert ein Bauerndorf nicht zwangsläufig pleite und vom Jungvolk verlassen sein muss. Delegationen aus Tibet und der Mongolei waren schon dort, um zu lernen, wie man Güter zusammenlegt und lokale Werte schöpft. Ebenso Architekturtouristen aus aller Welt – denn einer der Akteure, die «das Wunder von Vrin» auf die Beine gestellt haben, ist Gion A. Caminada, ein Architekt, der sein Heimatdorf in den letzten fünfzehn Jahren nicht nur politisch, sondern auch b ...