«Buonasera, guete Abig, ich bin der Alfredo», sagt Alfredo Lardelli jeweils, wenn er mit seinem Partyservice unterwegs ist und den Leuten erklärt, was sie zu essen bekommen. «Für viele ist es aussergewöhnlich, dass sich jemand so extrovertiert vorstellt. Möglich auch, dass sie es prickelnd finden, einem dreifachen Mörder ein wenig hautnah zu sein», sinnierte er in der Sendung «Talk täglich» auf Tele Züri. Alfredo Lardelli wurde 1989 zu zwanzig Jahren Zuchthaus verurteilt, weil er zwei Prostituierte und den Ehemann seiner damaligen Geliebten erschossen hatte.
Wenn andere bekannte Täter aus der Haft entlassen werden, sind sie mucksmäuschenstill und froh, von niemandem erkannt zu ...