Beim Abschied treffe ich den sympathischen Stéphane Décotterd, mit achtzehn Gault-Millau-Punkten und zwei Michelin-Sternen einer der besten Köche der Romandie (und der Schweiz), an der Küchentür. Zusammen mit seiner Frau Stéphanie verabschiedet er die Gäste. Ich sage unter Bemühung meines besten Schulfranzösisch, der Hauptgang sei einigermassen unerwartet gewesen. Es war ein Überraschungsmenü, dessen Höhepunkt eine Art «Carbonara» mit Froschschenkeln war. Madame Décotterd lacht und sagt, Deutschschweizern könne man das in der Regel nicht servieren.
Kürzlich ass ich zwar in einem Restaurant in der Deutschschweiz ebenfalls die kleine Delikatesse, aber das ist bloss die Ausnahm ...