«Dann wollen wir uns den jungen Mann mal ansehen...», sagte die Stimme aus dem Lautsprecher. (Über den Klingelknöpfen im Eingang des Mietshauses an der Aussenalster gab es ein Kameraauge.) Ich mimte sprachloses Erstaunen und suchendes Nach-allen-Seiten-Schauen. «Dritter Stock», sagte die Stimme, und ich nahm wahr, wie sich der Sprecher freute, dass ein Schweizer auf neuzeitliche Technik so anspricht, wie die Eingeborenen am Amazonas auf Fitzcarraldos Grammofon ansprachen im Film von Werner Herzog.
Die Wohnung von Michael Ammer, 42, in Hamburg sieht aus wie eine Hotelsuite mit Möbeln vom Sonderverkauf aus der Home-Collection von Versace. Ich möchte ihm die aktuelle Weltwoche zeigen, d ...