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Auto

Der Gefährte

Der neue Fabia ist ein Signal: In Zukunft erhält die Welt mehr Skoda. Das ist eine gute Nachricht.

Gleich zu Beginn muss ich ein ganz wenig technisch werden, was aber für das Verständnis des grossen Ganzen unerlässlich ist. Bei den meisten Herstellern werden Autos auf Plattformen gebaut. Im Volkswagenkonzern heisst das «modularer Querbaukasten» (MQB), und dem Erfinder dieses Begriffs gebührt selbstverständlich schon längst ein Preis der Gesellschaft für deutsche Sprache, aber damit kämen wir hier vom Thema ab.

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Das Konzept des modularen Querbaukastens also bietet den verschiedenen Marken die Möglichkeit, auf vergleichbarer technischer Basis unterschiedliche Modelle zu entwickeln. Der Vorteil für den Konzern: Die umfangreiche Skalierung, die durch diese Methode möglich wird, senkt die Kosten, der Kunde wiederum erhält durchs Band moderne Technik.

Damit sind wir bei unserem Auto der Woche: Der neue Skoda Fabia wird auf der Basis von MQB-A0 gebaut, und gleichzeitig hat Skoda im Konzern die Verantwortung für diese Plattform übernommen, auf der kompakte Einstiegsmodelle wie beispielsweise auch der VW Polo gebaut werden. Man könnte, kurz zusammengefasst, sagen, die Welt erhält in Zukunft mehr Skoda, und soweit sich das anhand des neuen Fabia beurteilen lässt, ist das eine gute Nachricht.

Es ist schwer zu sagen, woran es liegt, aber es gibt Autos, in die setzt man sich hinein, man fährt los und fühlt sich sofort wohl. Andere Modelle entwickeln ihren spezifischen Charme nur in grossen Kilometersprüngen, selten passiert es, dass der Funke der Sympathie einfach nicht zünden will. Auf den Fabia, der in munterem «Phoenix Orange Metallic» in meiner Garage stand, freute ich mich bei jeder noch so kurzen anstehenden Fahrt aufs Neue.

Der nicht viel mehr als 1300 Kilogramm schwere Kompaktwagen ist trotz seines fast schon bescheiden wirkenden 3-Zylinder-Turbo-Benzinmotors ein erfreulich flotter Gefährte. Zur Wohlfühlatmosphäre trägt daneben vor allem der sorgfältig gestaltete Innenraum bei, bei dem noch nicht alle Funktionen in die Tiefen eines Bildschirmmenüs fortentwickelt wurden. Temperatureinstellungen der Klimaanlage etwa werden ganz intuitiv über einen Drehregler in der Mittelkonsole vorgenommen, es gibt eine manuelle Handbremse, und der traditionelle Wahlhebel für das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe wirkt vertrauenserweckend robust.

Wenn es hingegen um Assistenz- und Unterhaltungssysteme geht, ist der Skoda Fabia auf der Höhe der Zeit. Allerdings zeigt sich hier auch ein MQB-Nachteil: Bei verschiedenen Modellen aus dem Volkswagenkonzern, die ich in letzter Zeit gefahren bin, muss das System nach dem Start irgendwelche Daten abrufen, was teilweise aufreizend lange dauert. Dies hat mich allerdings nie davon abgehalten, mit dem orangefarbenen Fabia fröhlich in die Welt hinauszufahren.

 

Skoda Fabia 1.0 TSI First Edition

Motor/Antrieb: Turbo-Benziner 3 Zylinder, Frontantrieb, 7-Gang DSG; Leistung: 110 PS /81 kW; Hubraum: 999 ccm; max. Drehmoment: 200 Nm /2000 –3000 U/min; Verbrauch (WLTP): 6,1 l /100 km; Beschleunigung (0–100 km /h): 9,7 sec; Höchstgeschwindigkeit: 205 km /h; Preis: Fr. 30 380.–

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