«Ich fühle mich hundsmiserabel», gestand er am vergangenen Montag im Nachrichtenmagazin «10 vor 10», und er tat einem fast ein bisschen Leid. Denn mit der Pleite der Winterthurer Erb-Gruppe endet nicht nur die Geschichte eines der erfolgreichsten Schweizer Familienunternehmen. Sie bedeutet eine weitere Tragödie im Leben des Christian Erb – einst nicht nur unendlich reich, sondern ein muskulöser Sportheld und der wohl begehrteste Prinz des Schweizer Geldadels.
Cricket war ein Schulfach im edlen Lyceum Alpinum Zuoz, doch den breitschultrigen Gymnasiasten faszinierte die Leichtathletik, und als er realisierte, dass der Rückstand der Schweizer auf die internationale Konkurrenz nirgends ...