Am liebsten wäre er Schriftsteller. Seit zwanzig Jahren schreibt Dieter Meier an einem Roman, der Titel steht bereits fest: «Die Maske des Erzählers». Doch das Buch wird und wird nicht fertig. Wer Meiers 2006 erschienene Textsammlung «Hermes Baby» gelesen hat, ist nicht unglücklich darüber: Seine Schreibe wirkt bemüht originell, umständlich. Dass er es wohl nie zum grossen Literaten bringen wird, dürfte er verkraften. Erstens zelebriert er sich gerne als leidenden Autor, zweitens bleiben ihm auch ohne das Schreiben genügend Tätigkeiten, die er vorzeigen kann: Pokerprofi, Popstar, Entertainer, Biobauer, Winzer, Restaurantbetreiber, Investor. Eine grosse Ausstellung in Aarau rück ...