Wie trainiert man, beim Hören von Musik, in der Wahrnehmung von Kunst, Vorurteilslosigkeit? Wie findet man zurück zum kindlichen Ohr? Wie erkennen wir, was wir nicht schon kennen? «Von einem, der auszog, das Staunen zu lernen» heisst das noch nicht geschriebene Märchen. Es handelte von einer langen Reise, und manch einer, der sich dazu aufmacht, gerät auf Abwege, in Sackgassen, von einer Fata Morgana zur nächsten. Je mehr wir hören, desto sperriger verstellen die Anklänge im Kopf das buchstäblich Unerhörte, wir finden uns wieder in einem Spiegelkabinett. Es reflektiert die immergleiche akustische Möblierung unseres Innenlebens.
Herstellung von Naivität
Die Frage ist die nach de ...