Es gibt ja Weinliebhaber, die halten den ganzen kulturellen Background hinter einem Weingut, einem Winzer oder einer Traubensorte für erzählerischen Klimbim, geblümten Firlefanz. Sie halten sich an die «immanente Interpretation» eines Weins, der sich im Augenblick zu beweisen habe, wenn sich die Nase über den Glasrand senkt; was für sie allenfalls noch zählt, sind die knallharten Daten der fiche technique: die messbare Säure, der Restzucker, Daten zur Vinifikation et cetera. Ich gehöre nicht zu dieser Gattung Weintrinker. Ein Wein erzählt mir immer eine Geschichte. Gewiss, das ist zuerst jene, die er mir im Glas erzählt, eigentlic ...