Letzte Woche kündigte die UBS an, von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zurückzukaufen, was von den ehemals unverkäuflichen Anlagen der Grossbank noch übrig ist. Die Vermögenswerte, die auf dem Höhepunkt der Finanzkrise als «Giftmüll» galten, verkaufte die UBS ab Oktober 2008 dem von der SNB geleiteten Stabilisierungsfonds (Stabfund). Als Bestandteil der UBSRettung verpflichtete sich die SNB, dem Stabfund dafür bis zu 54 Milliarden US-Dollar zu leihen – tatsächlich waren dann nur 38,7 Milliarden nötig.
Mit dem Rückkauf wäre jetzt das Kapitel der UBS-Teilverstaatlichung beendet. «Ende gut», kommentierte die Finanz und Wirtschaft, ein «Happy End für die Bad Bank» sah ...