«Sie können mich mit Ihren Fragen jederzeit zum Schweigen bringen.» Wer mit Nikolaus Harnoncourt zu tun hat, erhält klare Signale ob Musiker oder Journalist. Keine Augen dieser Welt erzählen so ehrlich von Himmel und Hölle. Unsere Angst war unbegründet: Er redete genauso leidenschaftlich von Mozarts g-Moll-Sinfonie wie von seiner Frau Alice. 1948 hatte er sie als Neunzehnjähriger in Wien kennengelernt. «Sie gehörte damals bereits zur Aristokratie der Musikhochschule, ich hingegen war ein dahergelaufener Cellist.»
Kurzum: Die Geigen-Aristokratin Alice und Johannes Nikolaus de la Fontaine und dHarnoncourt-Unverzagt, wie der habsburgisch-lothringisch-luxemburgische Graf bei vollem N ...