Meinen ersten Kontakt zu Nordkorea hatte ich damals in Südkorea, wo ich als Trainer arbeitete und einen Ausflug an die Grenze machte. Ich stand beim Stacheldraht und wollte über die Demarkationslinie gehen, aber das war natürlich unmöglich, der nordkoreanische Soldat sprach nicht einmal ein Wort mit mir. Also bin ich auf den Aussichtsturm gegangen und sah die Weite, die Hügel und diese unglaubliche Leere. Läck mir, dachte ich, wenn ich mal nach Nordkorea könnte, das wäre schon lässig.
So zögerte ich natürlich keine Sekunde, als vergangenen Herbst eine Anfrage von der Fifa kam, ob ich als Fussball-Instruktor nach Pjöngjang gehen wolle. Ich bin ja kein Stubenhocker, sondern extrem ...