Er sagt von sich, er sei «ein Voyeur, der den ganzen Tag schuftet», und betrachtet sich als Verwandten der literarischen Erzählfigur Nick Carraway im «Grossen Gatsby». Nur ist er nicht F. Scott Fitzgerald, sondern Andrew Crofts, ein 51-jähriger Brite, der so entspannt aussieht wie ein retirierter Tennisstar und Millionenauflagen erreicht, allerdings anonym. Er sagt, er lerne bei der Arbeit die interessantesten Menschen kennen, und zählt auf: Erfinder, Entführer, Diktatoren, Wirtschaftsbosse, Reality-Stars, aber Namen nennt er nicht. Er hält ihnen heimlich das Schreib-Händchen. Crofts ist Ghostwriter, Auftragsschreiber, Phantomautor, ÂPromi-Biograf; ein «Neger», wie solche Scha ...