Biopics und anverwandte true stories annoncieren historische Seriosität und sind so alt wie das Medium. Zu den frühesten gehört «La Âreine Elisabeth» (1912) mit Sarah Bernhardt als britischer Königin Elisabeth I. Seit Fantasy- und Superhelden-Filme wieder inflationäre Ausmasse angenommen haben, wird die «wahre Geschichte» zur Rettungsboje, um nicht im abgrundtiefen Wasser der Fiktion baden zu gehen. Und das «verhindern» zurzeit Filme wie «Everest» und «The Program», «Black Mass» und «Der Staat gegen Fritz ÂBauer», «The Walk» und das aktuelle Werk über den Apple-Gründer: «Steve Jobs». Jüngstes Beispiel ist der soeben angelaufene Film «Bridge of Spies» von Steven ...