Nein, das ist kein verfrühter Nachruf, bei dem alles schöngeredet wird. Bis zuletzt habe ich mich bei «Giacobbo/Müller»-Sendungen über das gemächliche Tempo geärgert, die einschläfernde Gemütlichkeit der beiden Komiker. Die beiden wagten kaum einmal, jemanden so auf die Schippe zu nehmen, dass es auch weh tat. Highlights waren jeweils die Einspieler mit Giacobbos grossartigen (Frauen-)Figuren, von denen einige zum Volksgut geworden sind. Wohl vor allem dank ihnen – und weil es in der Schweiz schlicht keine bessere Alternative gab – blieb der Marktanteil von «Giacobbo/Müller» bis zum Schluss beeindruckend hoch.
Hier aber soll es nicht um lustig oder unlustig gehen, Humor ist ...