Die Diplomaten im Bundeshaus müssen ein diffiziles Nahostthema anpacken: Dürfen Schweizer Gesandte mit Repräsentanten der Terrororganisation Hamas reden? Die Frage brennt, nachdem die radikalislamische Gruppe, verantwortlich für unzählige Selbstmordattentate, bei lokalen Wahlen im Gazastreifen und in der Westbank ganze Städte «erobert» hat. Experten sind sich einig: Die Hamas ist längst zu einer der einflussreichsten Gruppierungen der palästinensischen Politik aufgestiegen.
Im Westen ist die Hamas allerdings verrufen, die USA und die EU führen sie auf ihren Terrorlisten an prominenter Stelle. Mit Extremisten spricht man nicht, sagen Diplomaten. Die Integration der Hamas ins politi ...