Die Patinoire de Malley, das Heimstadion des Lausanne Hockey Club (LHC), ist ein leicht heruntergekommener Bau mit vergilbten Betonwänden und Stehtischen aus Plastik, auf denen die Fans am Vorabend ihr Bier verschüttet haben. Dieser unglamouröse Ort ist für Stanislas Wawrinka ein zweites Zuhause: Hier trainiert er, und wenn der LHC spielt, fiebert er als VerÂwaltungsrat des Klubs mit, zusammen mit 9000 lautstarken Anhängern. «Lausanne, das ist mein club de cÅ“ur», sagt Wawrinka, «seit meiner Kindheit.»
Wir treffen den 28-jährigen Tennisspieler in einem Café neben dem Stadion, einen Âunscheinbaren jungen Mann mit wild wucherndem Stoppelbart und Kapuzenpulli, der entspannt am Tisc ...