Als das Wirtschaftsmagazin Bilanz den «Herrn der Handys» vor fünfzehn Jahren erstmals in die Liste der 300 reichsten Schweizer aufnahm, hatte dieser gerade eine bedrohliche Situation gemeistert: Ende der 1990er Jahre beschloss der Handyhersteller Nokia, den lukrativen Schweiz-Vertrieb selber zu übernehmen – Hans-Ulrich Lehmanns bisherige Domäne, durch die er zu Vermögen gekommen war. ÂWenige Jahre zuvor hatte er sich bis über die Ohren verschuldet, um sich die Vermarktungsrechte von Nokia zu sichern.
Was nun? Hans-Ulrich Lehmann nahm sein Glück erneut in die Hand und gründete die Firma Mobilezone, die kurz darauf an Hunderten von Standorten in der Schweiz erfolgreich Handys verk ...