Alaska, die letzte Bastion des Wilden Westens, feiert sich Anfang März jeweils selbst. Anlass ist das Iditarod, das längste und härteste Hundeschlittenrennen der Welt. Wer die rund 1800 Kilometer durch die weisse Wüste bei bis zu siebzig Minusgraden am schnellsten bewältigt, ist hier ein Held, ein richtiger Mann, wie die Trapper in Jack Londons Romanen. Ein wenig schmerzlich ist es da, dass der Favorit des diesjährigen Rennens Martin Buser heisst und aus dem zürcherischen Gockhausen stammt. Der 44-jährige Hundezüchter gilt als bester Musher der Gegenwart, wie die Gespannführer genannt werden. Viermal hat er das Rennen bereits gewonnen, und bei seinem letztjährigen Sieg unterbot er ...