«Ihre Lieblingszahlen sind 5 und 23, hab ich gelesen.» – «Ja, weil’s einfach so zum Teil stimmt in meinem Leben: mein Name, Hausnummer 5, 5. Februar geboren...» – «23 minus 5 sind 18, heute ist der 18. – ich denk, das gibt ein gutes Interview.» – «Ach so, ja, ja.» (Das heisst, eigentlich denk ich das nicht, aber ich find den Einstieg heiter. Ich hab ihn schon mal interviewt. Er ist liebenswürdig, und seine Bilder find ich gut, aber das Gespräch ist mühevoll.) «Sie sind abergläubisch, sagen Sie.» – «Ja, schon. Das kann passieren. Ich weiss, dass ich der bin, der falsch reagiert. Im Prinzip durchschau ich die Mechanismen. Aber ich kann mich trotzdem nicht raushalten. ...