Das hat es in der neueren Geschichte der Sozialdemokratischen Partei (SP) noch nie gegeben, dass von Frau bis Mann, von links bis eher traditionell, von Genf bis Rorschach kein Wort der Kritik aufzufangen ist über den Präsidenten des Vereins. Nicht einmal hinter der vorgehaltenen Hand schimpfen Genossen ernsthaft über den Chef. Wie macht das der fahle Hans-Jürg Fehr, der seit eineinhalb Jahren die «unführbare» Partei führt?
Der Thurgauer, der sich mit seiner Frau Susi Baerlocher, Lehrerin, in einem Häuschen am Rande Schaffhausens behaglich eingerichtet hat, ist kein feuriger Redner. Er formuliert zwar sehr präzis und rasch, doch reissen seine Worte weder ihn noch Teile des Publikum ...