Für Daniel Ellsberg war das damals noch richtig harte Arbeit. Die 7000 Seiten der «Pentagon Papers» vervielfältigte er Blatt für Blatt auf einem alten Xerox-Fotokopierer. Das dauerte wochenlang. Seine Kinder halfen ihm dabei.
Die Pentagon-Papiere, die 1971 von der New York Times und der Washington Post publiziert wurden, sind noch immer das grösste leak der Mediengeschichte. Die 7000 Seiten des vertraulichen Berichts zeigten die hässlichen Seiten des Vietnamkriegs auf, welche die US-Regierung lieber unter dem Deckel gehalten hätte. Ellsberg, ein Mitarbeiter des Think-Tanks Rand Corporation, wurde nie verurteilt. Er ist bis heute als gutbezahlter Vortragsredner unterwegs.
Die Pentag ...
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