Wenn Christopher Walken in Los Angeles ist, steigt er im «Chateau Marmont» ab. Nicht wegen der Sterne oder der Exklusivität, sondern weil die Zimmer dort über eine richtige Küche verfügen. Seit Jahren liegt Walkens langjähriger Freund, der Maler und Regisseur Julian Schnabel, ihm in den Ohren, eine eigene Kochshow im Fernsehen zu moderieren. Das Konzept für die Sendung wurde mehrmals angereichert und wieder eingedampft, aber immer um den Kern herum, dass Walken nach eigenen Rezepten kochen und einem Livepublikum im Studio Kochtipps geben würde. «Das ist für mich insofern gefährlich», sagt Walken, «als es gut ankommen könnte. Ich habe lange dafür gearbeitet, mir als Schauspiel ...