Im Meer arabischer Diktaturen und Autokratien gibt es ein Land, das seinen Bürgern das Recht auf politische Selbstbestimmung zubilligt. Im Irak, sieben Jahre nach der amerikanischen Intervention und dem Sturz Saddam Husseins, braucht es zwar noch immer persönlichen Mut, um dieses Recht in Anspruch zu nehmen und seine Stimme im Wahllokal abzugeben. Allein in Bagdad waren es hundert Explosionen am Wahlmorgen, die einschüchtern sollten. Doch der Terror hat die politische Willensäusserung nicht verhindern können. Es scheint, dass den Irakern diese Demokratie etwas wert ist.
Die Geschichte Mesopotamiens lebt von Eroberern, Fremdherrschaft, Tyrannen und Kriegen. Durch Saddams Ausbeutung, jah ...