In seiner Abwesenheit ist er präsenter denn je. An der Wand in der engen Küche des Berner Altstadthotels ist nur noch der Klebstreifen zu sehen. Bis zu seiner Verhaftung hingen oberhalb des Speiselifts zwei Ansichtskarten aus den Ferien des Kochs und mutmasslichen Täters Mischa Ebner. Die Karten hat die Polizei mitgenommen, ebenso die Messer; seine Schublade für die Küchenwerkzeuge ist leer.
Das Leben jenes Mannes, der es geschafft hat, Hunderte, nicht nur junge Frauen in der Umgebung von Bern zu verunsichern im öffentlichen Raum, und der den Taxifahrern hohe Umsätze bescherte, ist praktisch ausgeleuchtet. Dank der Polizei, die seinen Namen unmittelbar nach der Verhaftung publik gemac ...