Kameras, sagt Carlo Ponti jr., der Sohn von Sophia Loren, versetzten ihn in eine Art von Todesangst. Dennoch steht er im Rampenlicht, als Dirigent. Sein Vater, scherzt er, der Filmproduzent Carlo Ponti, habe ihm zum Beruf des Orchesterchefs geraten, weil er so «leicht Kontakt bekomme zu schönen jungen Musikerinnen» und er «unter den Verehrerinnen im Publikum die Auswahl» habe. Jetzt trat er erstmals in Italien auf, im Teatro Comunale von Florenz, und in der ersten Reihe sassen die familiären Gesichter: Mamma, die ewig schönste Frau der Welt, der uralte Papà , Tante Maria Scicolone, geschiedene Mussolini (von Romano Mussolini, dem Duce-Sohn und Jazzpianisten), ihre Tochter, die Europa- ...