Schon als Kind wollte er Künstler und Psychologe werden. Das war der Wunsch seiner Mutter, die einem platonischen Freund nachschwärmte, der diesen Doppelberuf hatte. Jürg Acklin verwirklichte ihren Wunsch, obwohl er als Bub viel lieber Autos gehabt hatte. Seit 26 Jahren führt der 1945 geborene Sozialwissenschaftler, der auch als Lehrer und als Redaktor beim Schweizer Fernsehen gearbeitet hat, eine psychoanalytische Praxis. Und er schreibt, zuletzt die Romane «Der Vater» und «Defekt». In beiden Fällen gehe es um Bilder, die zu Sprache werden. In seiner Praxis helfen sie ihm, seine Klientel zu verstehen, beim Schreiben konfrontieren sie ihn mit der eigenen verdrängten Welt.
Als Kind ...