Die Kür des Bundesrates, der die Eidgenossenschaft in der 48. Legislaturperiode regieren soll, war die Fortsetzung der eidgenössischen Wahl, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. In normalen Demokratien übernehmen die Sieger die Regierungsverantwortung; in der Schweiz soll die dominierende Partei des 21. Oktobers, die SVP, mit allen Mittel daran gehindert werden, die Ernte einzufahren und ihre Politik verstärkt in die Regierung zu tragen. Eine weitgefächerte Koalition der Wahlverlierer, angestachelt durch das Medienkollektiv, hat an einem turbulenten Vormittag das eindeutige Wahlresultat in sein Gegenteil gewendet und den ersten Mann der SVP, Justizminister Christoph Blocher, zumindest ...