Es gibt wenige Künstler, die so unbefangen und lustvoll mit Pinsel und Farbe hantieren wie Anton Henning (geboren 1964). Er malt viel und meist an verschiedenen Bildern gleichzeitig. Ornamentale Abstraktionen, Landschaftsimpressionen, Stillleben, Akte – die gängigen Bildtypen werden abgedeckt, und dennoch bleibt seine Handschrift unverkennbar. Der pastöse Duktus und die bunte, aber nicht grelle Farbigkeit. Lange war der «Hennling» – eine mit elegantem Schwung hingesetzte Propellerform, die an Sechziger-Jahre-Design erinnert – das Markenzeichen des Künstlers. Obwohl er sich nun von dem Signet getrennt hat, hallt es als Grundform in vielen seiner Bilder nach: in den gewundenen Farb ...