Pius Imboden* hat schon vieles erlebt. Aber so etwas ist dem Sozialvorsteher einer grossen Gemeinde im Kanton Zürich noch nie passiert: «Er hat zum Teil mitten in der Nacht angerufen. Meine Frau und die Kinder waren dann jeweils wach. Ich musste befürchten, dass er irgendwann vor unserer Haustüre steht.» «Er» – das ist ein 37-jähriger Mann, Schweizer, ledig, wohnhaft in der gleichen Gemeinde, IV-Rentner und Sozialhilfebezüger. Laut Imboden ist der Mann körperlich keineswegs eingeschränkt und auch sicher nicht auf den Kopf gefallen: «Ich halte ihn für hochintelligent.» Warum dieser auf Kosten der Öffentlichkeit lebt, weiss Imboden nicht. «Mir ist nicht klar, wieso er angebli ...