Gerade sass Sergio Marchionne, 60, in Rom fünf Stunden lang mit Regierungschef Mario Monti, 69, am Tisch. Monti rettet derzeit Italien, Marchionne rettet Fiat. Herausgekommen ist bei diesem Sorgengespräch nichts, aber der Manager hat sich mit Sicherheit komfortabler gefühlt als der Ministerpräsident.
Monti trug Krawatte und Veston, Marchionne seinen dunklen Pullover. Schwarz oder anthrazit oder marineblau, jedenfalls Pulloverwolle wie schon beim Papst und bei Obama im Weissen Haus. Nichts ist bequemer als ein Pullover, denn überall herrscht airconditioniertes Kühlschrankklima, ob im Auto, in den Büros, den Sitzungsräumen, zu Hause auch und im Winter sowieso, etwa in Toronto, wo March ...