Nichts ist mehr wie damals, am 17. Januar 1991 um 00.36 Uhr Schweizer Zeit, als der CNN-Reporter Bernard Shaw von seinem Horchposten im 9. Stock des Hotels «Al Raschid» in Bagdad vom Ausbruch des Krieges berichtete: «Meine Damen und Herren, ich war noch nie in der Hölle, aber jetzt stecke ich mittendrin.» Shaw flüchtete sich unter den Tisch, und später, als alles vorbei war, verdiente er als erster Schwarzer eine Million Dollar im News-Metier, aber berühmt wurde Peter Arnett, der letzte Alibi-Mohikaner in Bagdad, der für CNN zensierte Videoclips übermittelte.
CNN war die Guideline der Nachrichtenglobalisierung und ein diplomatisches Direktmedium, in dem sich Papa Bush und Saddam g ...