Am Mittwochnachmittag der letzten Woche traf sich der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain mit seinen engsten Mitarbeitern in New Yorks berühmter J.-P.-Morgan-Bibliothek, um die auf Freitag angesetzte aussenpolitische Debatte mit Barack Obama vorzubereiten. Schon am Vorabend hatte Doug Holtz-Eakin, einer von McCains wichtigsten wirtschaftspolitischen Beratern, den Kandidaten davor gewarnt, dass das Paulson-Rettungspaket gefährdet sei. Eine Flut von Telefonaten und E-Mails aufgebrachter Wähler, die eine Nothilfe für habgierige Wall-Street-Bonzen ablehnten, beeindruckte zahlreiche Kongressmitglieder, die um ihre Sitze bangen. Insbesondere konservative, staatlichen Eingriff ...