Die Geschichte von Jacobo Arbenz gehört zu jenen Geschichten, die Hühnerhaut, Begeisterung und Empörung garantieren. Es ist die Geschichte von jungen Offizieren, die 1944 in Guatemala einen Diktator stürzen, um eine moderne Demokratie aufzubauen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes dürfen alle wählen, Analphabeten und Frauen inklusive. Der gewählte Präsident Juan José Arévalo, ein Philosophieprofessor, führt soziale Reformen durch. Die beiden Anführer der rebellischen Militärs, Francisco Arana und Jacobo Arbenz, sorgen als Chefs der allmächtigen Armee dafür, dass Arévalo seine sechsjährige Amts ...